Vorpremiere
“Exorcist – The Beginning” 29.10.2004
Jeder eingefleischte Horrorfan dürfte wohl die Exorzisten
– Reihe kennen, welche 1973 ihren Anfang nahm und
die Tür zu unseren tiefen Ängsten geöffnet
hat. Weltweit war das Publikum begeistert von William Peter
Blattys Beststeller - war doch “The Exorcist“
von einem tatsächlichen Exorzismus in Washington inspiriert.
Diese Tage kommt mit Exorcist the Beginning, bereits der
vierte Teil des Horrorklassiker in unsere Kinos. |
Die Handlung
spielt in Afrika, kurz nach dem 2. Weltkrieg, wo der junge
Pfarrer Merrin in einer Missionsstation arbeitet. Eine verschüttete
Kirche mit umgedr.?ehten Kreuzen und das Auftauchen von Dämonen
veranlassen den Pfarrer, dem unheimlichen Treiben auf die
Schliche zu gehen. Dabei wird er immer wieder mit seiner
Vergangenheit aus dem Krieg konfrontiert und kann einer
Teufelsaustreibung schliesslich nicht aus dem Wege gehen.
Das Prequel unter der Regie von Paul Harlin und Paul Schrader
(wobei zweitgenannter bei den Dreharbeiten gefeuert wurde),
verspricht Vielversprechendes, doch leider erwartet den
Zuschauer eine nicht sehr interessantes Prequels des Kultfilms.
Während 112 Minuten erfährt das Publikum eine
nicht sehr spektakuläre Story, welche jedoch mit einigen
Splatter- und Schockszenen brilliert. Speziell zu erwähnen
die Besessenheit der Hauptdarstellerin, welche von ihr sehr
effektiv dargestellt wurde. Schöne Landschaftsszenen
umranden den Film und geben ihm Mystik und Unheimlichkeit.
Schaut euch lieber nochmals das Original an, als diesen
billigen Abklatsch. War ein netter Versuch aus dem sicher
etwas hätte werden können. Aber eben, hätte
! |
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