von gräbern und trauer
gräber von nebel umhüllt
vom efeu umwachsen
das tore vom friedhof steht weit offen
lädt ein zu jeder stund`
still ists hier und einsam
und hört man doch was rascheln
ists wohl bloss ein blatt im wind
das unbeholfen treibend nach neuem atem ringt
die sonne neigt sich dem untergang
und die nacht bricht langsam an
schon wieder ist ein tag vergangen
der manchen andren glich`
schon wieder hab ich tausend fragen
und find die antwort nicht
so geh ich weg von diesem ort
solang die abenddämmerung
mir den weg noch zeigt
lauf fort, weit fort
folg der krähe über mir
sie wird mich leiten - hin zum nächsten trauer ort
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